Aktive Mittagspause im Büro:
Wie Indoor-Kubb in einem Chemieunternehmen Kollegen zusammenbringt
Zwei Sets, ein Besprechungsraum oder ein Stück Hallenboden und 30 bis 60 Minuten – mehr braucht es für eine gelungene aktive Mittagspause nicht, damit Kollegen freiwillig vom Bildschirm aufstehen.
Als ich meiner Tochter Karo zwei unserer Indoor-Kubb-Sets geschenkt habe, hatte ich keinen großen Plan. Ein bisschen Bewegung und Spielspaß für ihren Büroalltag – das war die ganze Idee.
Karo arbeitet in einem großen chemieverarbeitenden Unternehmen. Was dort aus den beiden Sets geworden ist, hat mich selbst überrascht: eine aktive Mittagspause, zu der regelmäßig Kollegen zusammenkommen – und ein Spiel, das sich inzwischen sogar andere Abteilungen vom Büro bis in die Produktion regelmäßig ausleihen.
Hier erzähle ich, wie das abläuft, warum dieses Konzept als aktive Mittagspause so gut funktioniert und wie du so eine Runde in deiner Firma startest.
Kurz vor dem Einschlag: Wenn sich die Kollegen aus Produktion, Technikum und Labor eines der Sets für ihre aktive Mittagspause ausleihen, wird das Spielfeld kurzerhand mit Klebeband auf dem Hallenboden markiert.
(Hinweis: Da auf dem Werksgelände Fotografierverbot herrscht, haben wir diese Szene zum Schutz der Privatsphäre der Mitarbeitenden mit KI nachgestellt.)
So läuft die aktive Mittagspause bei Karo ab
Tische zur Seite, Kubbs aufstellen, los geht’s. Geworfen wird aus rund sechs bis sieben Metern – der Besprechungsraum ist groß genug dafür. Und weil Karo zwei Sets hat, lassen sich bei größeren Gruppen zwei Spielfelder nebeneinander aufbauen. So kommt jeder oft genug zum Wurf.
Worum es bei der Bewegungspause eigentlich geht
Hochleistungssport ist hier nicht das Ziel. Niemand muss sich für die aktive Mittagspause umziehen, niemand braucht Vorerfahrung. Die Runde soll drei Dinge leisten:
- Leichte Bewegung: aufstehen, werfen, Kubbs einsammeln – statt mit dem Teller vor dem Bildschirm zu sitzen.
- Networking: Man spielt mit Kollegen, die man sonst nur aus Mails oder vom Flur kennt.
- Spielspaß im Arbeitsalltag: eine Pause, auf die man sich tatsächlich freut.
Genau diese Mischung macht den Unterschied zu vielen klassischen Angeboten. Warum Yogakurs und Fitness-Zuschuss oft leer ausgehen, habe ich in unserem Artikel über BGM-Maßnahmen, die Mitarbeiter wirklich nutzen, beschrieben.
Abteilung gegen Abteilung – und manchmal gegen den Chef
Richtig spannend wird es, wenn Abteilungen gegeneinander antreten oder man plötzlich gegen die eigenen Vorgesetzten wirft. Dann steigt der Ehrgeiz spürbar, und aus der lockeren Mittagsrunde wird ein echtes Duell.
Dabei lernt man die Kollegen von einer ganz anderen Seite kennen. Nach ein, zwei Runden weiß man, wer wer ist:
Die Ehrgeizigen
wollen jedes Duell gewinnen – egal, wer auf der anderen Seite steht.
Die Regelhüter
legen jede Regel sehr genau aus und haben die Grundlinie immer im Blick.
Die Entspannten
nehmen jeden Fehlwurf mit Humor. Hauptsache, man war dabei.
Diese Seiten zeigt im Meeting kaum jemand. Am Kubb-Feld kommen sie nach wenigen Würfen zum Vorschein – und genau daraus entstehen die Gespräche, die danach in der Kaffeeküche weitergehen.
Vom Geheimtipp zum Wanderpokal zwischen Büro, Labor und Werkhalle
Groß beworben wurde die Runde nie. Neue Mitspieler kamen auf drei Wegen dazu:
- Mundpropaganda: Wer einmal dabei war, erzählt davon.
- Direkte Einladungen: Kollegen bringen in kleinen Gruppen andere Kollegen mit.
- Ein Artikel im Intranet: Mit ein paar Fotos und einer kurzen Regelerklärung hat er im gesamten Standort viele neugierig gemacht.
Inzwischen gilt das Spiel im Unternehmen als so niedrigschwellig und gemeinschaftsfördernd, dass die beiden Rucksäcke längst nicht mehr nur im Büroschrank stehen: Regelmäßig leihen sich andere Bereiche – etwa die Teams aus Produktion, Technikum, Labor oder Logistik – eines der Sets für ihre eigenen Teambuilding-Maßnahmen und Team-Pausen aus. Wo kein Konferenzraum frei ist, wird mit etwas Klebeband einfach ein sechs Meter langes Feld auf den Hallenboden geklebt.
In 3 Schritten zur aktiven Mittagspause in deiner Firma
Raum und Termin festlegen
Ein Besprechungsraum, breiter Flur oder ein freier Gang in der Halle reicht. Das Spielfeld kann 4 bis 6 Meter lang und ab 1,20 Meter breit sein – wer mehr Platz hat, spielt wie bei Karo auf sechs bis sieben Metern. Dann einen festen Termin in den Kalender, zum Beispiel jeden ersten Donnerstag im Monat.
Einladung mit Regeln verschicken
Schreib eine kurze Einladung ins Intranet oder in den Team-Chat und häng unsere kostenlose PDF-Anleitung an. So kennt jeder die Regeln, bevor es losgeht. Die ausführliche Erklärung findest du auf unserer Seite zu den Indoor-Kubb-Regeln.
Ein oder zwei Sets bereitstellen
Für kleine Runden reicht ein Set. Für Gruppen bis zwölf Personen lohnt sich wie bei Karo ein zweites: Dann spielt ihr auf zwei Feldern parallel, und jeder kommt öfter zum Wurf.
Indoor-Kubb für eure aktive Mittagspause
Das Set, mit dem auch Karos Kollegen spielen: Kubbs, König und Wurfstäbe aus Hartschaumstoff in den Maßen eines Turniersets, inklusive Rucksack.
🚚 Versandkostenfrei · Kauf auf Rechnung
Für zwei Spielfelder: 2 Sets für zusammen 96 €.
Fazit: Eine aktive Mittagspause muss nicht aufwendig sein
Was als Geschenk für meine Tochter angefangen hat, ist in ihrer Firma zu einer festen Institution geworden. Es braucht kein Budget für Kurse, keine Sporthalle und keine Anmeldelisten – nur einen Raum, einen Termin und ein paar Kollegen, die Lust auf eine aktive Mittagspause fernab vom Bildschirm haben.
Probier es aus: Die erste Runde ist schnell organisiert. Wer danach den König stürzt, entscheidet ihr am Feld.
Bereit für eure erste Runde?
Bring Bewegung in eure Mittagspause – für einmalig 48 €, versandkostenfrei und auf Rechnung.
Weitere Infos: Teambuilding im Büro · BGM-Maßnahmen · Spielregeln · Startseite
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